Personenströme Hauptbahnhof Zürich

Zur Beantwortung der Motion «Verbesserung der Zugänglichkeit der Zürcher S-Bahnhöfe» wurden Daten zum Verkehrsaufkommen zwischen dem Zürcher Hauptbahnhof und den angrenzenden VBZ-Haltestellen benötigt. Im Vordergrund standen die Identifizierung der wichtigsten Wege von und zum Zürcher HB, Aussagen zu den Frequenzen und deren Schwankungen im Tages- Wochen- und Jahresverlauf. Durch die Vielzahl von Zu- und Ausgängen des Zürcher HB waren die traditionell eingesetzten Erhebungsverfahren (wie z.B. Personenzählgeräte) für die Beantwortung dieser Fragen nicht geeignet. Daher wurde eine neuartige, trackingbasierte Erhebungsmethode eingesetzt, welche auf der Erfassung mobiler Kommunikationsgeräte wie beispielsweise Handys oder Freisprecheinrichtungen in Autos beruht.

  • Erhebungen der Personenströme: Ein- und Aussteiger Trams/Bus, Radverkehr, Autos, Fussgänger

  • Aussagen zum Quell- und Zielverkehr (Start oder Ziel eines Weges ist der Zürcher HB), zum Anteil des Transitverkehrs (Wege durch den Zürcher HB) sowie bahnhofsinterner Verkehr

  • Ausgangs- und Zielorte von Wegen entlang bestimmter Messgeräte

  • Abschätzung von Modalsplit-Anteilen der Verkehrsmittel anhand der Kontrollzählungen

  • Wichtigste Zu- und Abgangswege

  • Aussagen zu den häufigsten gewählten Routen zwischen den installierten Messgeräte

  • Verteilung des Personenaufkommens während verschiedenen Wochentagen und Tageszeiten (Wochen- und Tagesganglinien)

  • Einfluss von Sonderereignissen auf die Personenfrequenzen

  • Aufenthaltszeiten pro Sektor

Zeitraum

2012-2013

Auftraggeber

Stadt Zürich, SBB

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